
18 Beiträge zu den Fragen, die in unseren Mandaten tatsächlich auf dem Tisch liegen. Kein Redaktionsplan, keine Werbebroschüre. Stand: Juli 2026.
Die meisten Strukturen sind nicht gebaut, sondern gewachsen. Das fällt jahrelang nicht auf und dann alles auf einmal: beim Verkauf, bei der Nachfolge oder bei der Betriebsprüfung.
Die Holding ist das meistgenannte und am schlechtesten verstandene Instrument der Steuergestaltung. Sie wirkt stark, aber nur unter Bedingungen und nur, wenn sie früh genug steht.
Mitarbeiter zu beteiligen ist eine gute Idee, die regelmäßig an einem Detail scheitert: Die Steuer entsteht bei der Übertragung, das Geld kommt erst beim Verkauf.
In den ersten zwölf Monaten eines Start-ups werden Entscheidungen getroffen, die beim Exit einige Hunderttausend Euro wert sind. Meist ohne dass jemand darüber nachgedacht hat.
Wer Deutschland verlässt und Anteile an einer Kapitalgesellschaft hält, verkauft steuerlich seine Firma, ohne einen Cent zu bekommen. Das ist der Kern der Wegzugsbesteuerung.
Eine Betriebsstätte entsteht nicht durch Anmeldung, sondern durch tatsächliche Verhältnisse.
Verrechnungspreise gelten als Konzernthema. Tatsächlich betrifft die Dokumentationspflicht jedes Unternehmen mit einer Tochtergesellschaft oder einem Gesellschafter im Ausland.
Zwei Staaten, zwei Steueransprüche, ein Sachverhalt. Internationales Steuerrecht ist im Kern die Frage, wer zuerst zugreifen darf und was der andere dann noch tun kann.
Die GmbH & Co. KG verbindet die Haftungsbeschränkung der Kapitalgesellschaft mit der steuerlichen Transparenz der Personengesellschaft.
Die GmbH ist die richtige Rechtsform für alle, die Gewinne im Unternehmen arbeiten lassen wollen. Für alle, die den Gewinn sofort brauchen, ist sie es meistens nicht.
Bei Immobilien entscheidet die Hülle über die Rendite nach Steuern. Und die Hülle lässt sich später nur mit Grunderwerbsteuer und aufgedeckten Reserven wechseln.
Erbschaftsteuer ist die am besten planbare Steuer überhaupt. Man muss nur früh genug anfangen, denn ihr wirksamstes Instrument ist Zeit.
KI schreibt keine Steuererklärung, für die jemand geradesteht. Sie nimmt die Arbeit ab, die davor liegt - und genau da ist sie unterschätzt.
Digitalisierung ist bei uns kein Bekenntnis, sondern eine Frage der Durchlaufzeit.
Die Richtung ist eindeutig: mehr Transparenz, mehr Meldepflichten, weniger Spielraum für Gestaltungen, die allein auf Steuergefälle setzen. Wer darauf baut, baut auf Sand.
Ein Steuerbescheid ist kein Urteil, sondern eine Rechtsauffassung mit Frist. Wer die Frist verstreichen lässt, macht aus einer Auffassung eine Tatsache.
Der Belegfluss entscheidet, wann Zahlen verfügbar sind. Alles andere in der Buchhaltung ist nachgelagert - und alles, was dabei schiefgeht, fällt erst in der Prüfung auf.
Der erste Schritt ist ein Gespräch über Ihre Situation, nicht über unsere Leistungen. Danach wissen Sie, ob eine Zusammenarbeit für Sie etwas bringt.
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